Die Haut am Po deines Babys wird jeden Tag strapaziert. In der Windel kommt die Haut häufiger in Kontakt mit Ausscheidungen, gleichzeitig kommt nicht sehr viel Luft an sie heran. Eine gut passende Windel kann helfen, doch dennoch ist hin und wieder auftretender Windelausschlag für viele Eltern Alltag.
Glücklicherweise kannst du dir in der Regel mit Wundschutzcremes Abhilfe schaffen. Wir haben die Weleda Calendula Wundschutzcreme seit der Geburt unserer Tochter im „Realeinsatz“ getestet. Sie gilt als „Klassiker“ unter den Wundschutzcremes und wurde sogar von unserer Hebamme empfohlen. Doch wie gut ist sie wirklich?
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Calendula Wundschutzcreme |
|
|---|---|
| Hersteller | Weleda |
| Für welches Alter | Ab der Geburt |
Stärken
- Gute Wirkung
- Riecht sehr angenehm
- Naturkosmetik-Produkt mit größtenteils natürlichen Inhaltsstoffen
Schwächen
- Enthält Parfüm
- Verschluss dichtet nicht perfekt ab
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Was macht die Weleda Calendula Wundschutzcreme?
Die Weleda Calendula Wundschutzcreme ist für Anwendung auf wunder Babyhaut insbesondere im Windelbereich gedacht. Ein übliches Szenario ist die Nutzung bei Windelausschlag. Die Creme wird nach gründlicher Reinigung einfach auf die trockene Haut aufgetragen.
Sie soll die wunde Haut wieder beruhigen und bei der Regenerierung unterstützen. Allerdings solltest du sie nicht vorbeugend verwenden. Das ist schlicht nicht nötig und davon raten Experten auch ab. Sollte dein Kind häufiger unter Windelausschlag leiden, raten wir dir stattdessen, eine andere Windel auszuprobieren. Wir haben für dich etwa die Pampers Baby-dry Windeln und die Rossman Babydream Premium Windeln getestet.
Inhaltsstoffe
Weleda legt die Inhaltsstoffe auf seiner Website in vollem Umfang dar. Demnach sind keine Rohölerzeugnisse und kein Alkohol in der Creme. Als Naturkosmetika soll der überwiegende Großteil der Inhaltsstoffe natürlichen Ursprungs sein.
Hauptwirkstoff ist Zinkoxid, das schon in purer Form als ein hilfreiches Mittel bei leicht wunder Haut gilt. Es gibt jedoch noch andere Wirkstoffe, die zumeist aus natürlichen Quellen wie ätherischen Ölen und Pflanzenextrakten stammen.
Kritisch zu hinterfragen ist indes die Nutzung von Parfüm. Die Wundschutzcreme von Weleda ist nicht die einzige, die Parfüm enthält, aber das macht es nicht besser. Das verwendete Parfüm ist laut Hersteller ebenfalls aus natürlichen Quellen, enthält jedoch mit Benzylsalicylat einen Stoff, dessen Wirkung auf die menschliche Gesundheit von der EU neu bewertet werden sollte. Leider wurde dieser Antrag jedoch wieder zurückgezogen. Fachmagazine verweisen darauf, dass eine Wundschutzcreme für Babys bestenfalls kein Parfüm enthalten sollte. Wir persönlich können es auch nicht nachvollziehen.

Hohe Wirksamkeit in unserem Test
Wir nutzen die Weleda Calendula Wundschutzcreme bereits seit der Geburt unserer Tochter, nachdem sie uns von unserer Hebamme empfohlen wurde. Wir haben bis jetzt nur gute Erfahrungen gesammelt. Kleinere Hautreizungen können mit der Creme wunderbar behandelt werden. Unsere Tochter hat die Creme dabei jedes Mal sehr gut vertragen.
Extrapunkte gibt es für den sehr angenehmen Geruch.
Unsere Kritikpunkte in der Übersicht
Unser erster Kritikpunkt bezieht sich auf das verwendete Parfüm in den Inhaltsstoffen. Davon wussten wir tatsächlich bis zur Recherche für diesen Artikel nichts. Es ist wahrscheinlich nicht „schlimm“, aber dennoch ein Makel und aus unserer Sicht auch schlicht unverständlich. Die Creme enthält von sich aus viele Stoffe, die natürlich gut riechen. Weleda könnte also sicherlich auf zusätzliche Duftstoffe verzichten.
Der zweite Kritikpunkt betrifft den Verschlussmechanismus. Neben der Tube und der Verschlusskappe gibt es ein zusätzliches Element aus Plastik, das den Verschluss zusätzlich abdichten soll. Leider löste sich dieses in allen unseren Tuben relativ schnell und blieb im Deckel stecken. Der Tubeninhalt wird daher nicht optimal abgedichtet, was die Haltbarkeit negativ beeinflusst. Hier könnte das Design der Tube also noch verbessert werden.

Welche Alternativen gibt es?
Andere Wundschutzcremes, die in Tests gut abgeschnitten haben, sind die der Drogerieeigenmarken dm und Rossmann. Diese haben wir allerdings selbst noch nicht selbst getestet.
Fazit: Eine gute Wundschutzcreme mit kleinem Makel
Seit wir die Weleda Calendula Wunschutzcreme nutzen, haben wir damit überwiegend gute Erfahrungen gemacht. Sie wirkt sehr gut, das ist das Wichtigste. Dazu riecht sie auch gut. Als Naturkosmetik-Produkt wird auf synthetische Stoffe weitestgehend verzichtet, allerdings enthält die Creme Parfüm, was nicht optimal ist. Bis auf die nicht sehr glücklich gestaltete Abdichtung am Deckel haben wir ansonsten jedoch keine Kritikpunkte und können die Creme empfehlen.
Wie ist dein Urteil zur Weleda Calendula Wundschutzcreme? Hinterlasse uns gerne einen Kommentar!
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