Maxi-Cosi Pebble Pro – Unsere Erfahrungen im Test

Mit dem Neugeborenen das erste Mal ins Auto zu steigen und den Weg vom Krankenhaus nach Hause anzutreten, ist eine Erfahrung, die wir nie wieder vergessen werden. Damit das überhaupt klappt, brauchst du einen speziellen Kindersitz für Kinder unter 15 Monate, da sie zwingend rückwärts fahren müssen. Dieser erste Kindersitz wird auch Babyschale genannt.

Wir haben für unsere Tochter von Anfang an den Maxi-Cosi Pebble Pro benutzt und möchten dir nun von unseren Erfahrungen im Test berichten. Zusammengefasst können wir dir bereits sagen, dass wir mit dem Pebble Pro sehr zufrieden sind.

Ein paar Hinweise, bevor wir loslegen: In unserem Test gehen wir nur auf Aspekte des alltäglichen Gebrauchs wie die Einfachheit der Nutzung ein. Wir haben die Babyschale nicht selbst „Crash-getestet“.

Außerdem haben wir die Babyschale zumeist mit der Isofix-Basis FamilyFix3 genutzt, die aus unserer Sicht einen sehr positiven Einfluss auf die Nutzererfahrung hat. Allerdings mussten wir den Sitz einige Male auch mit dem Autogurt festmachen, worauf wir ebenfalls eingehen.

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Maxi-Cosi Pebble Pro Test & Erfahrungen

Pebble Pro

Hersteller Maxi-Cosi
Geeignet für 45 cm bis 75 cm

Stärken

  • Sehr praktisch zu installieren mit Isofix-Basis
  • Einfaches Verstellen der Gurte
  • Gutes Abschneiden im ADAC-Test
  • Einfach zu reinigen
  • Isofix-Basis macht Fehlbedienung sehr unwahrscheinlich
  • Mittels Adapter Möglichkeit zum Anschluss an Maxi-Cosi Kinderwagen
  • Benötigt im Auto nicht viel Platz

Schwächen

  • Festmachen mit Fahrzeuggurt etwas umständlich
  • Maximale Größenzulassung macht manchmal „Zwischensitz“ bis 15 Monate nötig

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Für wen ist der Maxi-Cosi Pebble Pro geeignet?

Der Maxi-Cosi Pebble Pro ist zugelassen für Kinder zwischen 45 cm und 75 cm Körpergröße. Grob gesprochen kann der Sitz damit für Kinder im ersten Lebensjahr genutzt werden. Zusätzlich verweist das Handbuch darauf, dass Kinder in der Babyschale das Gewicht von 12 kg nicht überschreiten sollten.

Das ist an sich in Ordnung, allerdings hätten wir uns gewünscht, dass die Babyschale etwas größere Kinder aufnehmen kann. Der Hintergrund ist, dass Kinder in Kindersitzen nach der neuen i-Size-Verordnung bis zum Alter von 15 Monaten unbedingt entgegen der Fahrtrichtung im Auto fahren müssen, das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Größere Kindersitze für Kinder ab 15 Monaten können jedoch in vielen Fällen nur in Fahrtrichtung festgemacht werden.

Hier kann eine Lücke entstehen, wenn dein Kind über 75 cm groß ist, aber noch nicht das Alter von 15 Monaten erreicht hat. Es ist dann zu groß für den Pebble Pro, aber noch nicht für Kindersitze in Fahrtrichtung geeignet. Für diese relativ kurze Zwischenzeit einen neuen Sitz anzuschaffen, wäre jedoch sehr ärgerlich. Gerade Eltern von Natur aus größeren Kinder werden hier benachteiligt.

Maxi-Cosi Pebble Pro mit Puppe

Inhaltsstoffe & Sicherheit

Wir selbst können diese Aspekte nicht testen, allerdings hat der ADAC dem Maxi-Cosi Pebble Pro in diesen Aspekten, wie auch insgesamt, ein gutes Urteil ausgestellt.

Wie gut funktioniert der Pebble Pro in der Praxis?

Wir finden den Pebble Pro in der Praxis sehr einfach zu bedienen. Es gibt einen Einsatz für Neugeborene, der die Babyschale verkleinert. Etwas ältere Kinder benötigen diesen nicht mehr. Der Gurt lässt sich „on the fly“ auch im Auto verstellen, was nicht selbstverständlich ist. Hat man den Bogen einmal raus, geht das mit einem Handgriff.

Eingebaut ist ein Tragegriff, mit dem die Babyschale sehr einfach in der Hand getragen werden kann.

Wir haben für die sichere Befestigung in unserem Auto immer die Isofix-Basis FamilyFix3 verwendet, die wir wirklich sehr empfehlen. Die Basis lässt sich einfach mit Isofix festmachen und muss nur einmal mittels des flexibel einstellbaren Stützfußes an das Auto angepasst werden. Eingebaute Sensoren achten darauf, dass alles richtig eingestellt ist. Ist etwas falsch, gibt die Basis sofort Alarm in Form eines nervigen Piepens, sodass du auf jeden Fall direkt bescheid weißt.

Ist die Basis einmal installiert, kannst du die Babyschale ganz einfach an- und abdocken. Es könnte einfacher nicht sein.

Mit der Basis benötigt der Pebble Pro etwas mehr Platz im Auto, aber der ist immer noch moderat. Wir haben einen Kleinwagen mit wenig Platzangebot im Innenraum. Trotzdem können auf dem Vordersitz davor Insassen noch angenehm sitzen. Ohne die Basis benötigt der Sitz sogar noch weniger Platz.

Die Reinigung ist dank des abnehmbaren Bezugs denkbar einfach. Wirklich toll.

Was wir nicht getestet haben, ist das Andocken der Babyschale an einen kompatiblen Kinderwagen von Maxi-Cosi. Hauptgrund dafür ist der Fakt, dass Säuglinge nur so wenig Zeit in der Babyschale verbringen sollten wie möglich. Im Kinderwagen sind sie in einer Babywanne viel besser aufgehoben, da können sie im Prinzip beliebig lange liegen. Für kurze Trips ist das einfache Anklippen des Pebble Pro an einen Kinderwagen aber natürlich praktisch.

Ohne Isofix wird es umständlicher

Etwas umständlicher wird die Bedienung des Pebble Pro, wenn du nicht die Isofix-Basis nutzt. Du brauchst diese nicht unbedingt, es geht auch rein mit den Fahrzeuggurten. Aber das macht es deutlich umständlicher. Es ist eine Übungssache und wir selbst haben es nur selten gemacht, zumeist dann, wenn unsere Tochter in einem anderen Auto gefahren ist. Außerdem gibt es mehr Raum für Fehler, du musst wirklich darauf achten, dass die Gurte richtig liegen, nicht verdreht sind etc. Wir sind froh, dass wir es mit der Basis viel einfacher hatten.

Mit dem Fahrzeuggurt kannst du außerdem dein Kind nicht direkt aus der Babyschale herausnehmen und diese fertig „angeschnallt“ im Auto lassen. Mit der Basis kannst du hingegen die Babyschale angedockt im Fahrzeug lassen und dein Kind direkt herausnehmen, was in einigen Situationen sehr praktisch ist.

Nutzt du hauptsächlich nur ein Fahrzeug, würden wir die Basis daher sehr empfehlen. Nutzt ihr mehrere Fahrzeuge, wird es natürlich komplizierter, denn ständig die Basis zwischen mehreren Autos zu wechseln, ist nicht wirklich einfacher.

Maxi-Cosi Pebble Pro bereit zum Tragen

Welche Alternativen gibt es?

In anderen Tests gut abgeschnitten haben unter anderem der Bugaboo Turtle Air by Nuna, der Nuna Pipa Urbn und der Thule Maple. Diese haben wir jedoch selbst nicht getestet.

Hervorzuheben ist, dass die Babyschale von Bugaboo für Kinder bis 83 cm zugelassen ist und das Problem mit dem „Zwischensitz“ für Kinder unter 15 Monaten hier deutlich weniger häufig auftreten wird.

Fazit – Eine hervorragende Babyschale mit kleinem Makel

Zusammengefasst ist die Maxi-Cosi Pebble Pro aus unserer Sicht eine wirklich gelungene Babyschale, die insbesondere im Zusammenspiel mit der passenden Isofix-Basis bezüglich des Bedienkomforts kaum Wünsche übriglässt. Sie wurde vom ADAC für gut befunden und hat in unserem Langzeittest keine erheblichen Mängel gezeigt. Lediglich das Festmachen mit dem Fahrzeuggurt ist etwas komplizierter.

Größter Makel ist die Zulassung für Kinder nur bis 75 cm. Größere Kinder können diese Größe schon vor dem Alter von 15 Monaten erreichen, was jedoch entscheidend dafür ist, dass sie in Kindersitzen nach i-Size-Standard in Fahrtrichtung sitzen dürfen. Kindersitze, die das Sitzen entgegen der Fahrtrichtung ermöglichen, gibt es für größere Kinder jedoch nur selten, was die Auswahl einschränkt und eventuell die Anschaffung eines „Zwischensitzes“ für ein paar Wochen nötig macht.

Übrigens: Als „Sitz“ danach haben wir uns ebenfalls für einen Maxi-Cosi entschieden. Lies hier alles zu unseren Erfahrungen mit dem Maxi-Cosi Titan im Test.

Wie sind deine Erfahrungen mit dem Maxi-Cosi Pebble Pro? War dieser Erfahrungsbericht für dich hilfreich? Hinterlasse uns einen Kommentar!

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