Fisher-Price Babys erstes Keyboard Erfahrungen im Test

Wir wussten von Anfang an, dass wir unserer Tochter so früh wie möglich die zauberhafte Welt der Musik unbedingt näherbringen möchten. Wir halten es für ein unglaubliches Geschenk, Kindern den Zugang zur Musik spielerisch zu ermöglichen.

Genau dafür haben wir uns das Fisher-Price Babys erstes Keyboard angeschafft und mit unserer Tochter für viele Monate getestet. Wir möchten dir heute über unsere Erfahrungen damit berichten.

Kurzum halten wir das Spielzeug-Keyboard für eine schöne Möglichkeit, deinem Kind die ersten Erfahrungen mit selbst gemachter Musik zu ermöglichen.

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Fisher-Price Babys erstes Keyboard Test & Erfahrungen

Babys erstes Keyboard

Hersteller Fisher-Price
Für welches Alter 6 Monate bis 3 Jahre

Stärken

  • Verschiedene Geräusche und ein Lernmodus wählbar
  • Tasten lassen sich auch von den Kleinsten gut bedienen
  • Leicht und gut tragbar
  • Ermöglicht eigenen, spielerischen Zugang zu Musik
  • Lange Batterielaufzeit

Schwächen

  • Haltbar, aber nicht unzerstörbar
  • Es kann nur ein Sound gleichzeitig abgespielt werden
  • Gleiche Lautstärke unabhängig von der Intensität des Tastendrucks
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Das Fisher-Price Babys erstes Keyboard im Überblick

Das Fisher-Price Babys erstes Keyboard ist für Kinder ansprechend gestaltet. Die Klaviatur ist einer echten Klaviatur nachempfunden, allerdings sind die schwarzen Tasten nur „Fake“. Die Tasten sind nummeriert und über Farben und eine jeweils einzigartige Form (Dreieck, Stern, etc.) zusätzlich kodiert.

Es lassen sich vier Modi auswählen, die allesamt verändern, welche Art von Sound das Keyboard abspielt.

Der erste Modus ist eine Art „Spielen-und-Lernen“-Modus. Hier werden beim Druck auf die Tasten entweder Zahlen, der Name der assoziierten Form oder der Name der assoziierten Farbe abgespielt. Was davon abgespielt wird, wechselt in bestimmten Abständen automatisch durch. Dabei wird jedes Mal zusätzlich ein spezieller Song abgespielt, der das Kind zum Lernen animieren soll.

Die anderen Modi sind im Prinzip gleich, hier lässt sich das Keyword als „normales“ Keyboard nutzen. Nur die abgespielten Töne sind unterschiedlich. Dein Kind kann dabei zwischen normalen Klaviertönen, Entengeräuschen und dem Muhen von Kühen wählen. Die Tiergeräusche haben jeweils die der Taste zugehörige Tonhöhe, es kann also auch damit musiziert werden.

Das Fisher-Price Babys erstes Keyboard von oben

Die Modi werden über einen einfachen Schiebeschalter umgestellt. Zusätzlich gibt es einen weiteren Schiebeschalter, über den Lautstärke in 2 Stufen angepasst und das Keyboard abgeschaltet werden kann.

Alle Töne werden über einen eingebauten Lautsprecher abgespielt. Das Keyboard besteht komplett aus Plastik. Das Batteriefach ist über eine Schraube gesichert, sodass dein Nachwuchs nicht aus Versehen an die Batterie kommen kann.

Das Keyboard im Einsatz

Laut Fisher-Price bzw. Mattel eignet sich das Babys erstes Keyboard bereits ab 6 Monaten und dies entspricht auch etwa dem Alter, ab dem wir unsere Tochter mit diesem haben spielen lassen. Das Konzept eines Keyboards an sich ist so einfach, dass es auch Kinder in diesem Alter verstehen: Man drückt auf eine Taste und ein Ton kommt heraus.

Je älter dein Kind wird, desto differenzierter kann es sich auch musikalisch ausdrücken. Bis wirklich ein Verständnis und ein Gefühl für Melodien ausgebildet wird, dauert es eine ganze Weile. Aber genau dabei soll das Spielzeug ja helfen.

Wir haben damit bislang gute Erfahrungen gemacht. Unsere Tochter hat von Anfang an gerne mit dem Keyboard gespielt. Als Eltern können wir auch erste einfache Melodien vorspielen für den Fall, dass sie gezielt diese nachspielen möchte. Den Klassiker „Alle meine Entchen“ schafft jeder Erwachsene auch ohne musikalische Vorerfahrung.

Der „Lernen-und-Spielen“-Modus ist eher etwas für ältere Kinder. Für wie sinnvoll man ihn erachtet, bleibt Geschmackssache. Möglicherweise hilft er Kindern beim Lernen von Zahlen, Formen und Farben. Das hat für uns wenig mit dem eigentlichen Zweck eines Keyboards zu tun, kann aber als „nettes Extra“ abgestempelt werden.

Das Fisher-Price Babys erstes Keyboard von Weitem

Insgesamt wird das Keyboard seinem Zweck absolut gerecht. Allerdings finden wir eine Sache sehr schade: Es kann immer nur eine Taste gleichzeitig aktiviert werden. Das gleichzeitige Abspielen von mehreren Tönen ist also nicht möglich. Das ist aus unserer Sicht jedoch ein wichtiger Aspekt der Musik. Das Zusammenspiel aus verschiedenen Tönen ist ein großer Teil der „Magie“ und genau das kann hier leider gar nicht vermittelt werden.

Auch die Tatsache, dass die Intensität des Tastendrucks keinen Einfluss auf den Klang hat, ist eine Sache, die man unterschiedlich bewerten kann. Es ist bei Keyboards durchaus normal, dass es nur „an“ oder „aus“ gibt. Allerdings fände ich es schön, wenn Kinder direkt von Anfang an lernen, dass ganz hart draufhauen einen anderen Sound erzeugt als ganz sachte zu drücken, so wie es etwa bei einem Klavier der Fall ist. Aber das ist etwas, was nur analoge Instrumente wirklich gut vermitteln können.

Für etwas ältere Kinder empfehle ich daher ein fortgeschritteneres System, das zumindest Polyphonie erlaubt. Oder natürlich geht auch ein „gutes altes“ analoges System, aka ein Xylophon, Glockenspiel etc.

Extrapunkte gibt es für das Babys erstes Keyboard wiederum für die wirklich gute Batterielaufzeit.

Wie steht es um die Haltbarkeit?

Das Fisher-Price Babys erstes Keyboard besteht komplett aus Plastik, was mir anfangs ein etwas mulmiges Gefühl gegeben hat. Trotzdem hat es bis jetzt sehr gut gehalten und das, obwohl unsere Tochter hier teilweise sehr grob auf die Tasten gehauen hat.

Nur bei einer Taste ist mittlerweile der Detektor für den Anschlag etwas in Mitleidenschaft geraten, es wird daher nicht mehr jeder Tastenanschlag einwandfrei detektiert. Wir müssen jedoch dazu sagen, dass das schon von Anfang an so war, denn wir haben das Keyboard gebraucht gekauft. Alles andere funktioniert noch tadellos.

Wir wissen leider nicht, was passiert ist, damit dieser Schaden entstanden ist. Aber gemessen daran, was unsere Tochter schon alles mit dem Keyboard angestellt hat, glauben wir, dass es das meiste normale Spielen gut überstehen wird. Ist dein Nachwuchs älter, wird es ohnehin wie bereits gesagt irgendwann Zeit für eine Alternative mit mehr Möglichkeiten oder sogar ein echtes Instrument.

Fazit

Das Fisher-Price Babys erstes Keyboard ist ein gelungenes Spielzeug für Säuglinge und Kleinkinder, um ihnen einen sicheren und eigenständigen ersten Zugang zum Musizieren zu gewähren. Für ältere Kinder ist insbesondere das Fehlen von Polyphonie ein großer Makel, aber für die erste Zeit zum Überbrücken, bis dein Kind alt genug für ein erstes echtes Instrument ist, finden wir es super.

Apropos Zugang zur Musik: Unsere Erfahrungen mit der Toniebox im Test kannst du im verlinkten Beitrag nachlesen.

Hast du das Keyboard selbst schon ausprobiert? Wie sind deine Erfahrungen damit? Hinterlass uns doch einen Kommentar!

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