Rossmann Babydream Windeln Test – Gute Erfahrungen mit Abstrichen

Wenn du Kinder hast, wirst du in der ersten Zeit mit kaum einem anderen Produkt in deinem Leben so oft in Berührung kommen wie mit Windeln. Gerade in den ersten Monaten gehört das ständige Windelwechseln fest zum Alltag.

Du musst dich dabei immer auf die Windeln verlassen können. Nehmen sie den Urin und/oder Stuhl nicht richtig auf, bedeutet das viel Umstand und Aufwand und nicht zuletzt auch Ungemach für den Nachwuchs. Gute Windeln vermitteln Sicherheit und haben einen spürbar positiven Einfluss auf den Alltag von Papa, Mama und Kind.

Im jahrelangen Test haben wir die Rossmann Babydream Windeln getestet und unsere eigenen Erfahrungen gemacht, die wir mit dir teilen möchten.

Da wir in unserer Kleinstadt nur einen Rossmann, aber keinen dm haben (leider!), waren die Babydream Windeln von Anfang an ein ständiger Begleiter im Alltag mit unserer Tochter. Unsere Erfahrungen stützt sich auf Monate und Jahre der Nutzung. Bitte beachte, dass dieser Test nicht um eine bestimmte Windelgröße handelt, sondern die Babydream Windeln aller von uns verwendeten Größen als Bewertungsgrundlage heranzieht. Wir haben außerdem keine Windeln vor dem großen Produktneudesign vor einigen Jahren getestet und kennen nur das neue Design, bei dem weniger Material verwendet wird.

Babydream Windeln Erfahrungen & Test

Babydream Premium Windeln

Hersteller Rossmann
Preis Je nach Größe unterschiedlich
Merkmale Ohne Parfüm, ohne Lotion, ohne Naturlatex, Blauer Engel
Für welches Alter Von Neugeborenen bis ins Schulalter

Stärken

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Auslaufschutz weitgehend gut
  • Nässeindikator für einfachen Windelcheck

Schwächen

  • Unter 6 Monate häufiger Windelausschlag (individuell)
  • Fühlen sich relativ schnell nass an
  • Für eine ganze Nacht kaum geeignet

Wie gut funktionieren die Babydream Windeln in der Praxis?

Die Babydream Windeln lassen sich einfach anziehen. Die Klebestreifen halten ordentlich, bei uns sind diese im Einsatz noch nie aus Versehen aufgegangen. Du solltest allerdings darauf achten, dass die Windeln richtig sitzen und dass die „Fransen“ an den Seiten alle schön nach außen zeigen. Stülpt man die Windeln vor dem Einsatz einmal kurz um, ist das aber sehr einfach und problemlos.

Probleme mit dem Auslaufen hatten wir nur vereinzelt, vor allem in den Übergangsphasen nach dem Wechsel auf eine größere Größe. Es ist aber zu erwarten, dass bei insgesamt tausenden Windelwechseln irgendwann auch mal etwas schief geht oder man einen Fehler macht, das ist nicht schlimm.

Durch einen praktischen Nässeindikator kannst du sehen, wenn die Windel gefüllt ist, ohne dein Kind ausziehen zu müssen.

Babydream Windeln im Test

Mein Highlight: Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Das größte Plus für die Babydream Windeln ist das aus meiner Sicht sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis, das insbesondere im Vergleich zu den meisten anderen Markenwindeln einen klaren Mehrwert bietet. Sie machen den Job gut zu einem attraktiven Preis.

Für nachts weniger gut geeignet

Das größte Manko der Babydream Windeln ist aus meiner Sicht die Tatsache, dass sich diese relativ schnell feucht anfühlen. Wechselt man die Windeln tagsüber regelmäßig ist das kein großes Problem, ich habe auch nie den Eindruck gehabt, dass unsere Tochter sich damit regelmäßig unwohl fühlt.

Der Makel macht sich jedoch nachts negativ bemerkbar, vor allem, wenn dein Kind in ein Alter kommt, in dem es zumindest theoretisch schon durchschlafen kann und du nachts die Windel nicht mehr regelmäßig wechselst. Die Anforderungen an die „Nachtwindel“ sind damit weitaus höher, vor allem, wenn dein Kind nachts noch nicht trocken ist, was je nach Kind unterschiedlich lange dauern kann.

Hier fällt die Babydream Windel nach unserer Erfahrung komplett durch. Sie kommt an ihre Belastungsgrenze und fühlt sich gegen Ende der Nacht so nass an, dass unsere Tochter nicht mehr schlafen kann, zumal die nasse Windel auch kalt wird. Als alleinige Windel ab etwa 6 Monaten kann ich Babydream daher leider nicht empfehlen.

Ein weiterer Punkt, den wir monieren, ist die Tatsache, dass die Babydream Windeln im Säuglingsalter häufiger zu Windelausschlag geführt hatten. Mit etwa 6 Monaten ist dies allerdings deutlich besser geworden.

Welche Alternativen gibt es?

Die beste Windeln, die wir getestet haben, sind die Pampers Baby-dry Windeln, über die du im verlinkten Beitrag mehr erfährst. Diese nutzen wir auch als Nachtwindel. Möchtest du höchste Qualität und Sicherheit, würde ich Pampers über Babydream empfehlen. Leider sind die Pampers Windeln jedoch auch sehr viel teurer, daher nutzen wir sie nur nachts, da die Babydream Windeln tagsüber bei regelmäßigen Windelwechseln alle 2-4 Stunden völlig in Ordnung sind.

Im frühen Säuglingsalter, als unsere Tochter häufiger Windelausschlag hatte, haben wir die dm Babylove Windeln genutzt, die ich auch als gute Alternative ansehe.

Fazit

Die Babydream Windeln erfüllen ihren Job ordentlich und bieten ausreichenden Schutz. Wechselst du die Windeln regelmäßig, gibt es nicht viel, was gegen die Babydream spricht. Im Gegenteil ist hier der Preis sogar ein guter Grund, sich für das Produkt zu entscheiden.

Muss eine Windel jedoch eine ganze Nacht Schutz bieten, rate ich von Babydream ab. Hier kommen sie schnell an ihre Grenzen. Ansonsten würde ich dir in jedem Fall raten, die Windel einfach mal selbst zu testen, da jedes Kind anders reagiert und manche Marken von Babys und Kleinkindern mehr oder weniger gut vertragen werden.

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